Zum Inhalt springen
TREFFSICHER

Projekt vorbereiten

Material und Untergrund

Der Untergrund entscheidet, ob überhaupt verlegt werden kann. Sie müssen ihn nicht beurteilen – aber was Sie sehen und wissen, hilft uns einzuordnen, was noch geprüft werden muss.

Visualisierung · kein ProjektfotoVisualisierung VIS-11Visualisierung eines Rückbaus: alte kleinformatige Platten sind teilweise abgeschlagen, darunter kommen geriffelter Altkleber und blanker Putz zum Vorschein, am Boden liegt Schutt.

Was unter dem alten Belag liegt, zeigt sich erst beim Rückbau. Deshalb steht der Untergrund im Projekt-Check ganz vorne.

01 · Anleitung

Schritt für Schritt

U1 – U5

Was Sie sehen können

  • Welcher Belag liegt aktuell? Platten, Parkett, Teppich, Kunststoff, blanker Estrich?
  • Wirkt die Fläche eben, oder gibt es sichtbare Wellen, Absätze und Höhenwechsel?
  • Gibt es Risse? Wenn ja: wo, in welchem Verlauf, und sind sie neu oder länger bekannt?
  • Gibt es Verfärbungen, Ausblühungen, Schimmelverdacht oder feuchte Stellen?
  • Klingen einzelne Platten beim leichten Klopfen hohl? Bitte nur klopfen, nichts lösen.

U6 – U9

Was Sie wissen können

Diese Angaben stammen aus Unterlagen oder aus dem Gedächtnis – beides ist brauchbar, solange die Quelle dabei steht.

  • Baujahr des Gebäudes und Jahr der letzten Renovation des betroffenen Bereichs.
  • Liegt eine Bodenheizung? Falls bekannt: welcher Aufbau?
  • Existiert ein Schadstoff- oder Asbestbericht zum Gebäude? Falls ja, bitte erwähnen.
  • Wurde in diesem Bereich schon einmal ein Wasserschaden behoben?

U10 – U12

Material, falls schon gewählt

«Noch offen» ist eine gültige Antwort – die Materialwahl ist Teil der Beratung.

  • Hersteller, Serie, Format und Stärke, soweit auf der Verpackung steht.
  • Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein, Mosaik oder Pflasterstein?
  • Ist das Material bereits gekauft, oder soll es beschafft werden?

Bitte auf keinen Fall

  • Keine Platte lösen, keine Fuge aufkratzen und keinen Belag anheben, um den Aufbau darunter zu sehen.
  • Nicht bohren, schleifen, fräsen oder sägen, um eine Schicht freizulegen.
  • Bei Baujahr vor 1990 oder unbekanntem Alter gilt das besonders streng: bestehende Kleber, Putze und Bodenbeläge können Asbest enthalten. Die Abklärung macht eine kompetente Fachstelle, nicht die Kundschaft und nicht wir per Video.

Diese Grenze gilt auch für uns: In einer Videoberatung leiten wir niemanden an, Material zu öffnen, zu bohren, zu schleifen oder zu entfernen.

02 · Weiter

Angaben erfassen

Was Sie noch nicht wissen, lassen Sie offen. Das ist eine gültige Antwort – im Check kennzeichnen Sie jede Angabe als bestätigt, geschätzt oder offen.

Ihr Top-Angebot anfragen

Bis zu 9 Fragen · Richtpreis als PDF · unverbindlich

Alle Anleitungen